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Den meisten wird Kreta als beliebtes Ziel für den Sommerurlaub bekannt sein, doch die wenigsten wissen, dass man auf Kreta auch hervorragend dem Winter entfliehen kann. Denn auch im Winter herrschen hier angenehme Temperaturen, in etwa vergleichbar mit warmen Frühlingstagen im nördlichen Europa. Während den Menschen in Deutschland schon im November ein kalter Wind um die Nase weht, herrschen auf Kreta zwischen 13 und 20 Grad, und auch die Wassertemperatur ist bei um die 20 Grad weiterhin sehr angenehm.
Auch in den anderen Wintermonaten wird es nur wenige Grad kälter. Wen es nicht mehr zum Baden an den Strand zieht, der kann sich auf Kreta auch mit vielen anderen schönen Aktivitäten die Zeit vertreiben. Gerade der Südosten der Insel eignet sich hervorragend um zu wandern und dabei die Natur Kretas besser kennenzulernen, und sein eigenes, idyllisches Fleckchen Kreta aufzuspüren. Zwar sind viele der üblichen Hotels und Pensionen geschlossen, aber es gibt etliche Ferienunterkünfte Kretas, die ganzjährig und auch im Winter ihre Türe offen halten.
So lässt sich die Insel in all seinen Facetten erkunden. Schwerpunkt bildet sicher die Küche – bekannt für das berühmte, kretische Olivenöl und die aromatischen, wildwachsenden Kräuter. Hiernach kann man auch selbst während einer Wandertour auf die Suche gehen, oder aber diese recht günstig auf Wochenmärkten erwerben. Auf keinen Fall sollte man sich die köstliche, original-kretische Küche mit seinen in der Regel hausgemachten Gerichten entgehen lassen, bei denen Olivenöl und eben frische Kräuter als Zutat niemals fehlen dürfen.
Als sehr interessantes Ausflugsziel steht die Ausgrabungsstätte Knossos, ein prachtvoller und gut erhaltener Zeitzeuge der minoischen Hochkultur, etwa 1500 Jahre vor Christus erbaut. Auch die Überreste der Palastanlage Phaistos sind hochinteressant. Neben unzähligen weiteren Ausgrabungsstätten lassen sich auf Kreta aber auch wunderschöne Kirchen und Klöster besichtigen, wie die Arkadi-Kloster-Kirche, Kretas bedeutendstes Nationaldenkmal. Nah an Mirtos gelegen sind die Ausgrabungsstätten Pyrgos und Phournou. Im Museum von Mirtos kann man einige Fundstücke davon bewundern.
In Mirtos selbst gibt es die sehenswerte, alte Dorfkirche und die etwas prächtigere und pompösere neue Dorfkirche, sowie die Kirche in Richtung Ano Viannos oder die Kirche in den Bergen. Auch gibt es einen kleinen, idyllischen Friedhof mit einer Kapelle.
Die Berge rund um Mirtos eignen sich bekanntlich hervorragend zum Wandern. Verlassene Bergdörfer wie Kalami sind geheimnisvoll-mystisch und ein weiteres, schönes Ausflugsziel. Auch eine Wanderung durch die Sarakina-Schlucht nahe Mirtos ist spannend und sogar für den weniger geübten Wanderer begehbar. Allgemein ist die Gegend um Mirtos ideal für alle, die Urlaub fernab von Pauschaltourismus verbringen wollen, auf Discolärm verzichten, und lieber Land und Leute intensiv kennenlernen möchten. Für sie ist Kreta das perfekte Reiseziel, und das zu jeder Jahreszeit.
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